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Naturwunder der USA

Die schönsten und spektakulärsten Naturwunder der USA. Egal ob Nationalpark oder andere Naturphänomene, hier findest du alle Informationen zu den schönsten Naturphänomenen in den USA.

Grand Canyon

Der Grand Canyon gehört wohl zu einem der größten Naturwunder weltweit und wird jedes Jahr von etwa 5 Millionen Menschen besucht. Der Grand Canyon, welcher sich im US-Bundesstaat Arizona befindet, ist eine etwa 450 Kilometer lange Schlucht; teilweise geht es bis zu 1.800 Meter in die Tiefe. Im Jahr 1979 wurde der Grand Canyon in das Welterbe der UNESCO aufgenommen.
Touristen sollten beachten, dass hier von November bis März eisige Minusgrade herrschen, während von Mai bis September die Temperaturen schnell über 20° Celsius steigen können.
Für Naturliebhaber ist der Grand Canyon ein Erlebnis der besonderen Art. Aufgrund der Höhenunterschiede gibt es hier verschiedene Klimazonen, was eine äußerst artenreiche Flora und Fauna mit sich bringt. Seltene Raubkatzen wie Pumas oder Kojoten findet man hier ebenso wie verschiedene Echsenarten, Nagetiere und über 300 Vogelarten.
Im Grand Canyon gibt es viele schöne Aussichtspunkte, um möglichst viele davon zu sehen, sind teilweise längere Wanderungen nötig. Es besteht auch die Möglichkeit der Übernachtung, jedoch benötigt man hierzu eine Sondererlaubnis, die rechtzeitig beantragt werden sollte.
Der Grand Canyon liegt im gleichnamigen Nationalpark; seine gewaltigen Dimensionen können nur teilweise erfasst werden. Die meisten Besucher zieht es zum so genannten South Rim, einem spektakulären Aussichtspunkt.
Im Gebiet des Grand Canyon leben noch heute zwei Indianerstämme; für Touristen besonders interessant ist es, deren Lebensweisen für Touristen interessant sein dürften.

Yosemite-Nationalpark

Nicht ganz so beachtlich in seinen Ausmaßen wie der Grand Canyon, aber dennoch für Touristen ein beeindruckendes Erlebnis ist ein Besuch des Yosemite-Nationalparks in Kalifornien. Tosende Wasserfälle, steil aufragende Granitwände und herrliche Mammutbaumwälder locken hier jährlich Tausende Besucher an.
Entstanden ist der Yosemite-Nationalpark, ein U-förmiges Tal, durch eine Ausfräsung von Gletschern. Die Gesamtfläche des Nationalparkes beträgt etwa 3.000 Quadratkilometer. Ebenso wie im Grand Canyon gibt es hier gewaltige Höhenunterschiede (von circa 400 bis 4.000 Metern) und damit verbunden eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Yosemite-Nationalpark gehören die Riesenmammutbäume. Etwa 1.100 Kilometer gut ausgeschilderte Wanderwege führen durch den Nationalpark vorbei an den schönsten und lassen das Herz jedes Naturfreundes höher schlagen.
In den Yosemite-Nationalpark kommt man nach Entrichtung des Eintrittspreises, sollte jedoch die Hauptsaison von Juni bis August meiden, da der Park in diesem Zeitraum meist recht überfüllt ist. Besonders beliebt als Ausflugsziel ist der Yosemite-Nationalpark, da er nicht weit von den Großstädten Los Angeles oder San Francisco entfernt liegt und so bequem in wenigen Autostunden zu erreichen ist.
Das im Yosemite-Nationalpark befindliche Yosemite-Tal ist nur etwa 13 Kilometer lang, aber die Schluchten führen etwa 1.000 Meter in die Tiefe.

Death-Valley-Nationalpark

Der Death-Valley-Nationalpark, welcher sich ebenfalls im Bundesstaat Kalifornien befindet, ist der trockenste Nationalpark Amerikas. Das Death Valley, wörtlich übersetzt „Tal des Todes“, ist eine Wüste, die Touristen eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten bietet: Sanddünen und Salzebenen findet man hier ebenso wie farbige Felsen. Bedenken sollte man, dass hier von Mai bis September unerträglich heiße Temperaturen herrschen. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt dann etwa 47° Celsius, während sich der Boden bis auf 95° Celsius aufheizen kann.
Besonders viele Touristen zieht es zur Oase Furnance Creek, einem Touristenzentrum mit Restaurant, Post, Museum und Hotel.
Der Death Valley Nationalpark ist etwa 8.000 Quadratkilometer groß. Hier befindet sich mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der USA, Badwater. Auf der anderen Seite gibt es im Nationalpark Berge von beachtlicher Höhe; höchste Erhebung ist mit einer Hähe von 3.369 Metern der Telescope Peak.
Der Death-Valley-Nationalpark kann täglich gegen Entrichtung eines Eintrittspreises in Höhe von 10 Dollar besichtigt werden. Für Touristen von Vorteil ist die gute Anbindung des Nationalparkes an das Verkehrsnetz. So kann dieser im Gegensatz zu anderen Wüsten der USA ohne große Umwege erreicht werden.

Chiricahua National Monument

Das Chiricahua National Monument im gleichnamigen Nationalpark ist eine weniger bekannte Sehenswürdigkeit der USA. Dieses Monument bezeichnet eine einmalige Felslandschaft vulkanischen Ursprungs. Bizarre Felsformationen, die teilweise an Gestalten erinnern, verzaubern hier die Touristen und sind beliebte Fotomotive. Einer der bekanntesten Felsen des Chiricahua National Monument ist der so genannte Totem Pole, eine etwa 40 Meter hohe Felssäule, die jedoch an der schmalsten Stelle nur einen Meter stark ist. Besonders skurril mutet der „Mushroom“ an, ein Felsen in Form eines Pilzes. Mächtigster Felsen ist mit einer Masse von circa 1.000 Tonnen der Big Balanced Rock.
Neben diesen beeindruckenden Felsen befinden sich im Nationalpark auch zahlreiche Schluchten, teilweise bis zu 300 Meter tief. Einen besonders schönen Ausblick auf den gesamten Chiricahua Park hat man vom Massai Point in etwa 2.050 Metern Höhe. Der Weg zu diesem Aussichtspunkt führt etwa 12 Kilometer durch den Bonita Canyon, vorbei an zahlreichen bizarren Felsformationen.

Yellowstone-Nationalpark

Der Yellowstone-Nationalpark ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der älteste Nationalpark der USA. Gegründet wurde der knapp 9.000 Quadratkilometer große Park bereits im Jahr 1872. Seinen Namen erhielt der Yellowstone Nationalpark vom gleichnamigen Fluß, welcher durch den Park fließt. Bekannt ist der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehörende Park im Bundesstaat Wyoming durch seine vielfältige und beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt. Hier findet man Grizzlybären, Bisons und Wölfe in freier Natur. Auch die im Park befindlichen Geysire und Schlammtöpfe sind ein Naturereignis der besonderen Art. Bei Touristen beliebtester Geysir ist „Old Faithful“, welcher in regelmäßigen Abständen Wasser „ausspuckt“. Der Yellowstone-Vulkan mit einer etwa 40 Kilometer breiten Magmakammer in acht Kilometern Tiefe ist der größte Supervulkan der USA.
Darüber hinaus gibt es im Yellowstone-Nationalpark auch schöne Wälder, Wiesen und Berge, die zum Wandern und Bergsteigen einladen. Sportlich begeisterte Touristen können zudem in den Flüssen des Parks Kajakfahren oder Fischen.
Zahlreiche der umliegenden Ortschaften bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen an; vom noblen Hotel bis zur einfachen Unterkunft in einer urigen Hütte. Um den Yellowstone-Nationalpark kennenzulernen, sollte man sich schon einige Tage Zeit nehmen. Unbedingt zu empfehlen ist es, sich einen Mietwagen auszuleihen, um die großen Entfernungen im Park zurückzulegen und möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Schnell kann es passieren, dass vor einem auf der Straße plötzlich wilde Tiere wie Bisons auftauchen. Durch die regelmäßigen Besucheranstürme im Park sind diese Menschen gewöhnt und nicht mehr scheu.

Mono Lake

Der Mono Lake ist ein Salzsee im US-Bundesstaat Kalifornien östlich des Yosemite-Nationalpark. Der Mono Lake wird auch gerne als „Totes Meer von Kalifornien“ bezeichnet; das Wasser dieses Sees ist etwa dreimal so salzhaltig wie Meerwasser. Besonders für Naturliebhaber ist der Mono Lake ein lohnendes Ausflugsziel, da er Rückzugsgebiet für eine Vielzahl seltener Vogelarten ist. Fast zwei Millionen Zugvögel verbringen hier jedes Jahr einige Monate am See.
Rund um den See befinden sich zahlreiche Kraterberge. Die an der Südseite des Sees befindlichen bizarren Formationen, so genannte Tufas, sind turm- oder pilzartige Gebilde aus Kalk. Etwa 13.0000 Jahre alt sind diese Gebilde, die durch chemische Prozesse im See entstehen. Ebenfalls interessant sind die vielen Vulkankrater, die sich an den Ausläufern des Mono Lake befinden. Keiner dieser Vulkane ist heute noch aktiv, so dass man viele besteigen kann. Beliebtester Vulkan ist der Panum Crater, welchen man auch mit dem Auto befahren kann. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf das Sierra Nevada.

Zion-Nationalpark

Der Zion-Nationalpark gilt als einer der landschaftlich schönsten Nationalparks der USA. Ähnlich dem Yosemite-Nationalpark findet man hier Klippen und Felsen bis zu 600 Metern Höhe, grüne Wälder und Flüsse. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel der Farben im Nationalpark.
Auf einer Gesamtgröße von 60.000 Hektar findet der Besucher hier zahlreiche Wanderwege, vom einfachen Weg bis hin zu Wanderstrecken, die mehrere Tage in Anspruch nehmen. Der so genannte Emerald Pool Trail ist ein geeigneter Wanderweg für eine Tageswanderung und führt vorbei an Wasserfällen bis hin zum Smaragdgrünen Becken. Sportbegeisterte Urlauber werden von den Sandsetinklippen im Park begeistert sein, an denen man hervorragend klettern kann.

Chihuahua-Wüste

Die Chihuahua-Wüste erstreckt sich von Mexiko bis in die Südspitze der USA und ist eine ganz besondere Wüste. Die im Norden dieser Wüste befindliche Dünenlandschaft „White Sands“ besteht nämlich nicht aus Sand, sondern aus Gips. An Stelle der heutigen Wüste befand sich vor Jahren ein Becken, in welches Flüsse verschiedene Mineralien führte, darunter auch Gips. Als das Becken schließlich austrocknete, blieben diese Gipsdünen zurück. Heute werden sie durch den Wind aufgewirbelt und verändern so ständig ihre Form. Auf den Dünen wachsen verschiedene Pflanzen: Gräser, Kakteen und sogar Agaven. Präriehasen, Erhörnchen und Eidechsen sind nur einige der vielen Wüstenbewohner.
Im Gebiet der White Sands befindet sich die White Sands Missile Range, ein Raketen-Testgelände, in welchem im Jahr 1945 die erste Atombombenexplosion, der so genannte Trinity Test, stattfand.
Unterbrochen wird die Wüste von mehreren kleinen Gebirgsketten, unter anderem den Sacramento Mountains, den Guadalupe Mountains und den Davis Mountains. Die meisten dieser Gebirgsketten sind mit Nadelwäldern bewachsen; das Klima ist hier deutlich kühler als in der Wüste.

Autor: Felix

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